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★★ TV Eppelheim wird 100 Jahre ★★
TVE

34. Frauenwanderung des TVE
vom 29.8. bis 2.9.2012

TV-Eppelheim Der 29.August - ein sonniger Morgen brach an - und wir, d. h. 23 Wanderfrauen des TVE, starteten zu unseren inzwischen schon obligatorischen Wandertagen. Wir hatten dieses Mal das 936 m hoch gelegene Dorf Fulpmes im Stubaital ausgesucht. Gegen 14 Uhr erreichten wir die anno 1330 gegründete Benediktinerabtei Ettal. Nachdem wir die Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt besichtigt, im nahen Hotelgarten Kaffee und Kuchen genossen hatten, steuerten wir unser Domizil - das Sporthotel Brugger - in Fulpmes an, übrigens ein bemerkenswert gutes Hotel. Uns erwartete ein Super-5 -Gänge Menü und zum Abschluss des Abends ein Platzkonzert. Am nächsten Morgen fuhren wir mit der Serlesbahn ca. 1600 m hoch zur Endstation. Auf einem schönen, breiten Höhenweg wanderten wir nach Maria Waldrast, einem kleinen Servitenkloster mit Wallfahrtskirche, Gaststube und Andenkenladen. Nach der Rast führte unser Weg weiter zur Ochsenhütte. Hier auf der großen, sonnenbeschienenen Terrasse vesperten wir und erfreuten uns an dem herrlichen Blick ins Stubaital. Dunkel aufziehende Wolken beendeten rasch die Idylle, wir hatten es nicht weit zur Bergstation und fuhren zurück ins Tal. Am Abend erheiterte uns der "Tyrann" des Bauerntheaters, dessen starken Tiroler Dialekt man leider oft nicht verstand, doch die Handlung sprach ja für sich. Auf dem Heimweg regnete es schon heftig. Und so ging es am nächsten Tag weiter. Nass war der Tag, die dunklen Wolken krochen und verschluckten die Berge. An die geplante Gebirgstour war nicht mal zu denken, folglich musste Plan B in Kraft treten. Am Vormittag ließen wir uns von den Fantasien in Swarovski's Kristallwelten verzaubern. Diese Wunderkammern entwarf 1995 Andrè Heller und seine Vision - Kristall mit vielfältiger Kunst zu verbinden - wurde erfolgreich umgesetzt. Wie angekündigt war es ein Sehen, Hören und Fühlen. Nachmittags, es regnete immer noch, beschäftigen wir uns etwas mit der Tiroler Geschichte. Wir besuchten das Tirol Panorama in Innsbruck. Das Kernstück des Museums ist das Riesenrundgemälde auf dem der Freiheitskampf der Tiroler auf dem Bergisel 1809 gezeigt wird. Detailliert dargestellt ist die 3. Bergiselschlacht vom August 1809, welche die Tiroler unter der Führung von Andreas Hofer gewannen. Leider folgte ca. zwei Monate später noch eine 4. Bergiselschlacht, die mit dem Sieg der Bayern und Franzosen endete, was später zur Gefangennahme und Erschießung von Andreas Hofer führte. Mit sanftem Nieselregen begann der nächste Tag. Wir fuhren erst zum Gletscher, verbrachten dann einige Zeit in Neustift, bis es endlich aufklarte und wir doch noch eine Wanderung ins Auge fassen konnten. Mit der Seilbahn gelangten wir auf die Kreuzjoch-Mittelstation Froneben ca. 1350 m hoch. Hier machten wir in der gleich daneben liegenden Brugger Alm Mittagspause und wanderten anschließend an der Fronebenalm vorbei ca. 2 Stunden hinab zu unserem Hotel. Ein heiterer, gemütlicher Abend beschloss unsere diesjährigen Wandertage. Mit leisem Bedauern, dass wir die geplanten Touren nicht durchführen konnten und mit der Überlegung, ob wir es nächstes Jahr noch mal mit dem Stubaital probieren sollten, fuhren wir nach Hause.

Herzlichen Dank den beiden Wanderführerinnen Toni und Helga für die gute Organisation, sodass es trotz des Wetters sehr schöne Tage wurden.

Wandern in den Höhen des Stubaitales
TVE - Männerwanderung 2011

TV-Eppelheim
Die Männerwanderung der TVE - Wanderabteilung ist seit 1973 eine regelmäßig gepflegte und feste Institution im Jahresprogramm der TVE- Wanderer. Die 2011er Wanderung führte eine große Gruppe von Freunden des Wandersportes zum zwei-ten mal in das heuer sonnige Tiroler Wanderparadies Stubaital. Diese Wandertage 2011 wurden geplant und geführt von den Wanderführern Kurt Sturm und Wilfried Hettinger. Vom Quartier im Bergdorf Fulpmes (936 m) aus brachen die Männer zu neuen landestypischen Wandertouren auf.
Am ersten Tag ging es zunächst mit der Seilbahn steil hinauf zur Kreuzjoch-Bergstation auf 2100 m. Von dort gab es alternative Wandermöglichkeiten. Einmal zur neu gebauten Aussichtsplattform Stubaiblick, die faszinierende Aussichten in das tief darunter liegende Stubaital bot. Wer wollte konnte noch einmal zur Senn-jochalm aufsteigen. Talwärts führte die Route auf einem herrlich angelegten Pano-ramaweg hinab zu einer Rast in der Schlickeralm auf 1616 m. Von hier gab es die Möglichkeit den steilen Pfad zur Mittelstation per Pedes zu wandern oder wer wollte, sich mit dem Bergtaxi hinab fahren zu lassen. Einer Einkehr in der Bruggeralm folgte der Abstieg ins Tal nach Fulpmes , auch hier alternativ mit der Bergbahn oder auf Schusters Rappen.
Der zweite Tag führte die Gruppe auf der östlichen Talseite über den Elfer zu einer verdienten Rast auf der Autenalm. Mit zunehmender Tageszeit boten sich von dort aus wunderbare Ausblicke in das sonnendurchflutete südliche Stubaital.
Auch am dritten Tag bot das Programm wieder Alternativen.
Über Telfes wanderte ein Teil der Gruppe hinauf zum Stockerhof und einige andere stiegen weiter hinauf zur Kreither Alm.
Unter den Teilnehmern dieser TVE- Männerwanderung 2011 waren einige dabei, die an fast allen Touren seit 1973 teilnahmen, einer von ihnen ist bei allen Männerwanderungen mitgewandert. Dies ist ein anhaltend gutes Zeichen für Zusammenhalt und Atmosphäre in der Wanderabteilung des TVE, wie auch für die Attraktivität der Wanderungen.

rb

TVE Frauenwanderung 2009 - Auf den Spuren von Hermann Löns

TV-Eppelheim
"Auf der Lüneburger Heide, in dem wunderschönen Land" (Text von H. Löns) verbrachten die Frauen der TVE-Wanderabteilung ihre diesjährigen Wandertage. Es erwies sich als durchaus lohnendes Ziel, obwohl - nochmal Löns - "das Heidkraut schon abgeblüht und das Silbergrau der trockenen Kelche zu fahlem Graugelb verwittert war".
Von unseren Wanderführerinnen, Elke und Maria, begrüßt fuhren wir am 12. 9. pünktlich um 8 Uhr ab. Nach einer etwa 2-stündigen Fahrt, legten wir eine größere Pause ein, die von Lore genutzt wurde, zu einem Sektfrühstück mit Brezeln einzuladen. Unser erstes Ziel war der hübsche Heideort Bispingen, wo uns im Tafelhuus schon ein schön gedeckter Tisch mit Blaubeerkuchen und Kaffee erwartete. Ich hatte die Gruppe anlässlich meines runden Geburtstages eingeladen. Leider konnte man die nahegelegene kleine Feldsteinkirche von 1353 nicht besichtigen, da gerade Gottesdienst gehalten wurde. Nach Niederhaverbeck war es jetzt nur noch ein Katzensprung. In unserem Hotel "Landhaus Haverbeckhof " angekommen hielt - nach dem Abendessen - der Heide Ranger Diplom- Biologe Jan Brockmann einen informativen Audio Video Vortrag über die Kulturlandschaft Heide. Er spannte den Bogen von der Entstehung der Heide während der Eiszeit bis zur heutigen Heidepflege.
Nach der Theorie kam nun die Praxis. Am 2.Tag fuhren wir mit dem Bus zum Parkplatz Pietzmoor und wanderten, bei leichtem Regen, den 4 km langen Rundweg durch das über 8000 Jahre alte Hochmoor. Versinkende Birkenstümpfe ragten aus dem stillen Wasser, seichtes Wollgras, das leider nicht blühte, säumte den Bohlensteg, doch weder einen Birkhahn noch einen Moorfrosch konnten wir sichten oder hören . Nach kurzer Pause führte nun unser Weg quer durch die jetzt trockene Heidefläche zum Hof Möhr, einem alten mitten im Wald gelegenen Heidehof, der vom VNP (Verein Naturschutzpark) genutzt wird. Die Sonne schien, es war angenehm, wir saßen im kleinen Bauerngarten und sangen ein paar Lieder, hier hätte man noch verweilen mögen, doch wir waren im Hotel Tütsberg zum Mittagessen angemeldet, also hieß es bald aufbrechen. In Tütsberg stärkten wir uns mit Heidjerpizza, Ofenkartoffel etc. und machten uns anschließend auf den Heimweg. Kleine Wäldchen wechselten mit weiten Heideflächen ab. "Ging ich auf und ging ich nieder, allerlei am Weg ich fand", wir fanden an unserem Heimweg knorrige Traubeneichen, glatte weiße Birken, die unvermeidlichen Wacholder und einen Schäfer mit seiner Heidschnuckenherde. Mit einem geselligen Abend ließen wir den Tag ausklingen. Ingeborg, die zum ersten Mal mitwanderte, gab als Einstand eine Sektrunde aus, Brigitte, Helke und Mitzi gelang es mit ihren humorvollen Darbietungen den Abend ausgesprochen kurzweilig und lustig zu gestalten.
Am folgenden Tag stand Wilsede und der Wilseder Berg auf dem Programm. Da unser Hotel mitten im Wald lag, konnten wir diese Tour direkt von der Haustür aus starten. Durch lichten Wald, über den idyllischen Hermann-Löns-Weg, der nochmal zu einer Gesangspause animierte, erreichten wir den oberen Randweg des Totengrundes. Hier bot sich eine eindrucksvolle Aussicht über den stillen, unberührt wirkenden Totengrund. Diese mit zahlreichen Wacholdern bestandene Heidefläche zählt wohl zu den schönsten der Lüneburger Heide. Woher der Name kommt, ist nicht bekannt. Bald darauf waren wir in Wilsede und kehrten in der Milchhalle ein. Hier ruhten wir unsere müden Füße aus, aßen eine Kleinigkeit, kauften nebenan ein paar Souvenirs und setzten die Wanderung fort. Einige Wanderfreundinnen nahmen für den Rückweg das Heidetaxi (Pferdekutsche) in Anspruch, wir aber erstiegen den Wilseder Berg. Mit seinen 169,2 m ist er die höchste Erhebung der Norddeutschen Tiefebene. Wir genossen den weiten Rundblick über einen Teil der größten zusammenhängenden Calluna-Heiden. Vorbei am Fürstengrab, einem Hügelgrab aus der Bronzezeit, gelangten wir auf einem schönen Waldweg etwa nach einer Stunde wieder nach Hause. Als Abschiedsessen servierte man uns am Abend ein typisches Heidegericht: Hochzeitssuppe, Heidschnuckenbraten mit Speckbohnen, als Nachtisch Blaubeeren.
Auf der Heimreise am 15.9. besuchten wir die historische Altstadt von Celle. Das Schloss war vom 14. Jahrhundert bis Anfang des 18. Jahrhunderts die Residenz des welfischen Fürstenhauses Braunschweig-Lüneburg. Frau Gärtner, eine außerordentlich versierte und nette Gästeführerin zeigte uns die schönsten Fachwerkhäuser Celles und erzählte uns viel Interessantes über die Geschichte und das Leben der Stadt. Bemerkenswert ist auch die evangelische Stadtkirche, ursprünglich eine gotische, katholische Kirche. Ziemlich früh wurde hier die Reformation eingeführt, das heißt schlichte Kirchen , aber Georg Wilhelm, obwohl ein protestantischer Herzog, ließ sie dann im 17. Jahrhundert in hochbarockem Stil ausstatten. In der Gruft ruht auch die dänische Königin Mathilde, die wegen Struensee nach Celle verbannt wurde und hier an gebrochenem Herzen starb. Auch über Sophie von der Pfalz, Liselotte's Tante, wurden wir informiert. Sie wäre fast Herzogin von Celle geworden, denn sie war mit Georg Wilhelm verlobt, der aber zog dann die schöne Eleonore d'Olbreuse vor und schob seine Braut an den jüngeren Bruder Ernst August ab. Vielleicht hat Sophie das bessere Los gezogen, denn sie wurde dadurch Kurfürstin von Hannover.
Nach einem guten reichhaltigen Mittagessen in der Bierakademie fuhren wir endgültig nach Hause. Durch einen langen Stau bei Kassel kamen wir zwar verspätet aber zufrieden und gut gelaunt in Eppelheim an.

dp, me

Wanderplan 2009

* 11.Januar 13:00 Uhr Glühweinwanderung ( B. Schmalbach 60. Geb . ) K. Sturm
* 15.Februar 13:00 Uhr vorderer Odenwald H. Herget
* 15.März 13:00 Uhr kleiner Odenwald W. Ernst/H. Kress
** 19.April   Gauwanderung-Dilsberg (Pokal?) K. Sturm
** Mai 9:00 Uhr Rad-Wanderung H. Rösch
** Juni 9:00 Uhr Bad Friedrichshall mit S-Bahn K. Sender
** Juli 9:00 Uhr Kraichgau ? Abawi/Roggendorf
** August 9:00 Uhr Od.w.- s. Aushang Hettinger W. Bertsch
** September 9:00 Uhr Od.w.- s. Aushang Martin/Schmalbach
** Oktober 9:00 Uhr Kastanien - Wanderung - Pfalz ? R. Erbach
* November 13:00 Uhr Haardt-Wald? Schuhmacher / Andreas
* 1. Advent   Jahresabschlusswanderung
Anschließend in der Eiche/Turnhalle
Kaffee - Kuchen - Ehrungen
Rubik / Kreutzfeld
Vorgesehen sind :
1.Männerwanderung : Rheinsteig / Kestert vom 10. 06. 09 .bis 14. 06. 09
( Bertsch / Hettinger / Bauschert )
2. Frauenwanderung : Lüneburgerheide vom 12 . 09. bis 15 . 09 . 09
( E. Herget / Erbach M . )


Besondere Hinweise :

Wanderungen werden bei jeder Witterung durchgeführt.
Wanderführer sind berechtigt, die Wanderungen zu ändern.
Im Allgemeinen werden Wanderungen jedoch planmäßig durchgeführt.
Den genauen Termin der Wanderungen erfahren
Sie durch die Presse und an den bekanten Aushängen.
Bei Tageswanderungen ist grundsätzlich Rucksackverpflegung zu empfehlen.


Präsident

* Halbtagswanderung
** Ganztagswanderung